Kiyora

Umweltbewusstes Stadtauto: der
Mazda Kiyora
Auf dem Pariser Automobilsalon 2008 (2.-19. Oktober) präsentiert Mazda seine
neueste Studie, den Mazda Kiyora.
Der Entwurf eines Kleinwagens der Zukunft bringt neue Technologien und Fahrspaß in Einklang mit Sicherheits- und
Umweltaspekten - ganz im Sinne des
Zoom-Zoom Nachhaltigkeitsprogramms.
Entwickelt wurde der Mazda Kiyora (jap. "Reinheit" und "Sauberkeit") im
europäischen Mazda Design-Center in Oberursel.
Er ist das erste Modell aus der Nagare-Designserie, das die Fließeigenschaften des Wassers zum Thema hat.
So erinnern die fließenden Linien der Karosserie an die Form eines Wassertropfens, farblich dominieren Blau- und Grüntöne.
Transparente Außenflächen lassen
zudem die Trennung zwischen Exterieur und Interieur verschwimmen.
Intelligente Leichtbauweise
Mit einer Länge von 3,77 Metern präsentiert sich der Mazda Kiyora als kompaktes
Stadtfahrzeug.
Dank der konsequenten Leichtbauweise bringt er gerade mal 900 kg auf die Waage. Ermöglicht wird dies durch einen
Kohlefaserrahmen sowie durch den Verzicht auf Glas. Alle Scheiben sind aus hochfestem Polycarbon gefertigt.
Nur die tragenden Teile sind
massiv.
Erholung vom
Großstadtstress
Auch im Innenraum setzt sich die transparent-fließende Optik fort. Anzeigen und
Bedienelemente befinden sich
auf Liquid-Kristall-Displays und können mit dem Finger verschoben werden. Die innovative Rückbankkonstruktion
ermöglicht eine besonders variable Nutzung: Sie besteht einem Metallrahmen bezogen mit flexiblem Spezialgewebe
und bietet bei Bedarf Sitzplätze für zwei Personen. Alternativ fungiert sie als Kofferraumerweiterung, indem
Taschen oder Koffer von hinten
dagegen geschoben werden.
Doch der Mazda Kiyora ist mehr als ein flexibles Fortbewegungsmittel: Seine
Kabine soll auch als Rückzugs-
und Erholungsraum von den Reizen der Großstadt sein. Ein Aktivkohlefilter im Armaturenbrett filtert alle
störenden (Stadt-)Gerüche. Und durch ein Loch im Dach wird Regenwasser gesammelt, über ein Filtersystem
in Trinkwasser umgewandelt und
direkt in eine Trinkflasche geleitet.
Weniger Emissionen, weniger
Verbrauch
Ausgestattet ist der Mazda Kiyora mit einem 1.3 l Benzindirekteinspritzer der
nächsten Generation und dem von
Mazda entwickelten Start-Stopp-System SISS (Smart Idle Stop System). Ziel der Konstrukteure war es,
einen CO2-Ausstoß von unter 90 g/100 km zu erreichen. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 3,7 l/100 km.
Aber auch ein Elektroantrieb wäre denkbar, denn der Wagen so gebaut, dass in den Wagenboden auch Akkus
und unter die Haube ein
Elektromotor passen würden.